Freie Energie nutzen

veröffentlicht am 28. Oktober 2011 von Felix Braun in Energie und Technik

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Der Ausgangspunkt auf dem noch immer unvollendeten Weg zur Erfindung eines echten Perpetuum Mobiles, das sich dauerhaft ohne Energiezufuhr von außen bewegen sollte, war der Gedanke, dass es eine freie Energie geben müsste, die zur Aufrechterhaltung der Bewegung genutzt werden könnte. Doch die bisherigen Versuche scheiterten immer an der Reibung, die auch zwischen festen Gegenständen und der Umgebungsluft entsteht. Dabei entsteht Wärme, die dem sich bewegenden System Energie entzieht.

Ein weiterer Punkt, der freie Energie in der Nutzung eingrenzt, ist die Tatsache, dass jedes Ding, das auf der Erde eine Masse besitzt, auch dem Trägheitsgesetz unterliegt. Das hat jeder in der Praxis schon einmal am eigenen Leib gespürt. Tritt ein Autofahrer kräftig aufs Gas, wird man in die Sitze gezogen und steigt der Busfahrer auf die Bremse, wird man nach vorn geschleudert. Diese Trägheit nutzt man beispielsweise bei der Würth-Maschine aus. Hier werden mehrere Rotoren um Träger angeordnet, die wiederum drehbar gelagert werden. Durch eine Optimierung der auszuführenden Bewegungen kann man hier zwar eine Steigerung der Effizienz bewirken, aber keine freie Energie gewinnen.

Bei anderen Versuchen zielt man darauf ab, die Corioliskraft als Träger für freie Energie zu nutzen. Bekannt ist die Corioliskraft vor allem aus der Meteorologie, wo sie dafür sorgt, dass sich die einzelnen wetterbestimmenden Luftmassen in eine bestimmte Richtung drehen. Nördlich des Äquators rotiert ein Hochdruckgebiet beispielsweise im Uhrzeigersinn. Auf der Südhalbkugel findet man nur Hochdruckgebiete, die sich entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn drehen. Ursache dafür ist die Drehbewegung der Erde selbst, durch die Kräfte freigesetzt werden, die für den Trägheitseffekt sorgen.

Die Corioliskraft macht sich in der Technik auch an anderen Stellen bemerkbar. So stellten die Wartungskräfte beispielsweise fest, dass in Europa sämtliche Schienen auf einer Seite stärker abgenutzt werden als auf der anderen. Das ist auf der Nordhälfte der Erde immer rechts und auf der Südhalbkugel immer links der Fall.

Diese Kräfte werden als so genannte freie Energie ausgenutzt, um höhere Wirkungsgrade von Maschinen zu erzielen. Das geschieht dadurch, dass man mehrere gegenläufig scheinende Drehbewegungen einsetzt, bei denen der Energieverlust durch die Corioliskraft so gering wie möglich gehalten werden kann. Ähnliche Experimente gibt es auch mit Magneten, durch die eine Art Corioliskraft simuliert werden kann.

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