Wer sich heute für einen der neuen AMD Computer entscheidet, der kann aus Prozessoren auswählen, die zwei, drei und sogar vier Kerne enthalten. Hinzu kommt, dass die Motherboards so gestaltet sind, dass die Prozessoren auf einen Sockel gesteckt werden und jederzeit ausgetauscht werden können, weil alle die gleichen Anschlüsse haben. Außerdem gelten AMD-Prozessoren als sehr langlebig, was die Investition in die etwas teurere Technik auf jeden Fall lohnenswert macht.
Die höchste Rechenleistung bekommt man mit einem AMD Computer, der mit einem Phenom II X4 Prozessor bestückt ist. Der besitzt gleich vier Kerne und ist selbst anspruchsvollsten gewerblichen Anwendungen, wie zum Beispiel AutoCAD-Software, gewachsen. Die einzelnen Kerne besitzen eine Taktung von 3.000 Megahertz und arbeiten bis zu einer Temperatur von mehr als siebzig Grad absolut zuverlässig. Der komplette Prozessor hat eine Leistungsaufnahme von 95 Watt, was man natürlich bei der Dimensionierung des Netzteils unbedingt beachten sollte.
Der L1-Cache ist immerhin 128 KB groß, beim L2-Cache stehen 512 KB und beim L3-Cache sogar 512 KB zur Verfügung. Sie können sowohl mit 32-Bit-Betriebssystemen als auch mit den modernen 64-Bit-Betriebssystemen spielend umgehen. Wer sich für das ganz neue Windows 7 entscheidet, ist also mit einem AMD Computer gut vorbereitet, denn es benötigt reichlich Rechenleistung, weil es ermöglicht, verschiedene Betriebssysteme gleichzeitig zu starten. Die enorme Rechenleistung der AMD Computer wird auch bei der Einrichtung von Servern häufig bevorzugt, weil sie gepaart mit leistungsfähigen Festplatten enorm schnelle Zugriffe auf die Daten und die Verarbeitung übermittelter und angeforderter Informationen zulassen.
Wer die Leistung der in einem AMD Computer verbauten Prozessoren voll auslasten möchte, der muss natürlich auch darauf schauen, dass er dem Rechner eine angepasste Menge an Arbeitsspeicher zur Verfügung stellt. Auch der sollte möglichst schnell sein, um den Prozessor nicht unnötig auszubremsen. Experten empfehlen, mindestens die Hälfte der Prozessorleistung als RAM einzubauen. Wer mit dem neuen Phenom II X4 arbeiten möchte, sollte ein Betriebssystem nutzen, das große Mengen an Arbeitsspeicher verwalten kann. Das ist nämlich bei älteren Betriebssystemen nicht der Fall. Damit würde man jede Menge Rechenleistung ungenutzt verschenken.
